Veränderungen: Leicht gemacht in 4 Schritten

Kennst Du das auch, dass es Dir manchmal schwerfällt, wichtige Entscheidungen, die Veränderungen in Dein Leben bringen, umzusetzen? Wenn ja, dann wird Dir dieser Blogbeitrag helfen. Hier erfährst Du, welche die wichtigsten vier Schritte sind, wenn Du wichtige Veränderungen in Deinem Leben herbeiführen und das Aufgeben sowie Aufschieben endlich verabschieden möchtest.

Schritt 1: Mache Dir das Warum bewusst statt mit halber Kraft loszulegen

Als allererstes ist es wichtig, Dir klarzumachen, warum die bevorstehende Veränderung wichtig und dringlich ist. Das heißt, Du musst Dir die Frage beantworten, warum und warum gerade jetzt? Was passiert denn Schlimmes, wenn Du nichts veränderst und was passiert Gutes, wenn Du die Veränderung umsetzt? Dieses Bewusstsein solltest Du sowohl auf kognitiver/rationaler Ebene als auch emotionaler Ebene erzeugen. Schritt 1 bestimmt Deine Startkraft, die oft entscheidend dafür ist, um über den Berg zu kommen. Tanke also genug Kraftstoff, bevor Du losgehst.


Frage Dich, welchen Nutzen Dir die Veränderung bringen soll. Schafft sie Dir mehr Zeit, mehr Raum, mehr Geld usw.? Oder bewahrt sich Dich vor Schmerz, vor Leid und vor anderen negativen Dingen?


Und frage Dich auch, welche Gefühle die Veränderung bzw. der veränderte Zustand in Dir hervorrufen soll. Fühle Dich also in die Situation hinein, in der die Veränderung hypothetisch eingetreten ist und finde heraus, wie es sich anfühlt. Spürst Du Liebe, Freude, Aufregung, Frieden usw.? Umgekehrt kannst Du Dich auch fragen, wie es sich anfühlt, wenn Du nichts änderst? Welche Gefühle kommen auf? Angst, Scham, Trauer usw.?


Das Gleiche kannst Du tun mit Blick auf den Zeitpunkt der Veränderung. Nehmen wir an, dass die Veränderung rational und emotional Sinn macht. Warum macht es zusätzlich Sinn, gerade jetzt die Veränderung anzustoßen? Was passiert wenn Du die Veränderung nicht heute, sondern z.B. in 3 Jahren initiierst? Welche Nachteile hätte eine Verschiebung aus rationaler und emotionaler Sicht?


Wenn Du zu dem Entschluss gekommen bist, dass es auf jeden Fall Sinn macht, die Veränderung jetzt anzustoßen, solltest Du Dich im nächsten Schritt mental vorbereiten.


Schritt 2: Bereite Dich mental vor statt alles rosig zu malen

Bereite Dich im nächsten Schritt darauf vor, dass Veränderungen uns aus unserer Komfortzone herausziehen, wodurch wiederum Unsicherheit und Ungewissheit entsteht. Mache Dir also bewusst, dass es Planabweichungen geben wird und Situationen, mit denen Du möglicherweise nicht gerechnet hast. Damit Du aber Dein Selbstvertrauen aktivieren kannst, rufe Dir alle Herausforderungen, die Du bisher bewältigt und gemeistert hast, ins Gedächtnis. Sie sind für Dich eine Gedankenstütze und erinnern Dich daran, dass Du immer Lösungen findest. Am besten ist es, wenn Du Dir Deine vergangenen Erfolge in ein Erfolgstagebuch notierst und immer wieder anschaust und durchliest. Vor allem, wenn Du Momente der Verunsicherung haben solltest, was zu erwarten ist.


Schritt 3: Definieren Wenn-Dann-Regeln statt blind loszumarschieren

Veränderungen kannst Du am besten umsetzen, wenn Du Dir die gewünschte Veränderung so leicht wie möglich machst. Das heißt, wenn Du Dich nicht nur mental vorbereitest, sondern auch durch konkrete "Wenn x passiert-mache ich y-Regeln" auf den bevorstehenden Veränderungsprozess einstimmst. So weißt Du auch in stressigen Situationen, in denen man leicht den Überblick verliert, was Du zu tun hast und musst nicht mittendrin nachdenken und nach Lösungen suchen. Natürlich wird es auch Dinge geben, die Du nicht vorhersehen und für die Du auch keine solche Regeln aufstellen kannst. Aber Dinge, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auftreten können, lassen sich durch Wenn-Dann-Regeln gut abfedern.


Schritt 4: Starte Versuche und und lerne aus Irrtum statt nach erstem Misserfolg aufzugeben

Sobald Du die Schritte 1-3 "erledigt" hast, kannst Du Dich auf den Weg zum Ziel machen und auf die gewünschte Veränderung hinsteuern. Dabei solltest Du beachten, dass wie oben bereits erwähnt, Planabweichungen auftreten können. Das heißt Du startest einen ersten versuch und wenn Du merkst, Du hast Dich geirrt, startest Du einen neuen Versuch und nimmst z.B. einen anderen Weg statt komplett aufzuhören. Oder Du investierst mehr Ressourcen und startest den zweiten Versuch mit mehr Kraft. Gib alles, aber nicht auf. Schaue auf Deine eigene Vergangenheit und auf die Vergangenheit anderer erfolgreicher Menschen und mache Dir bewusst, dass es oft mehrere Versuche braucht, bis man sein Ziel erreicht.


Feiere und würdige jeden Schritt

Vergiss nicht, Dich und Deine Bemühungen zu feiern und zu würdigen. Und zwar unabhängig davon, wie groß oder wie klein der Schritt ist, um den es geht. Ein Schritt in die richtige Richtung ist ein Schritt in Richtung Erfolg. Ein Schritt in die falsche Richtung ist eine Lektion in Richtung Erfolg. So oder so gewinnst Du. Und das will gefeiert sein.


Alles Liebe auf Deinem Veränderungsweg

Deine Sol ☀️


© 2020 by Dr. Sol Alevifard

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